Publikation, 2011

»Borries hat eine neue Form des Romans geschaffen«

Swantje Karich, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Vier junge Menschen kämpfen in New York gegen die Allgegenwart der Überwachung, gegen den Anfang vom Ende unserer Freiheit. Immer tiefer verirren sie sich in einem Spiegelkabinett aus Virtualität, Fiktion und Realität. Am Ende stehen drei Tote – und eine Entscheidung.
Ein Roman über Architektur, Überwachung und Kunst.

New York. Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat die Stadt zur Normalität zurückgefunden, ein neues World Trade Center entsteht – das 1WTC. Tom, ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Militärgeheimdiensts, entwirft das Fundament des Gebäudes. Seine Freundin Jennifer, eine Galeristin, lernt in der Bibliothek den deutschen Künstler Mikael Mikael kennen, der sie für sein Filmprojekt engagiert: Zusammen mit der geheimnisvollen Hackerin Asanta dokumentieren sie die allgegenwärtige Überwachung in der Stadt. Als Tom einen mysteriösen Auftrag von seinen ehemaligen Vorgesetzten erhält, beginnt die Grenze zwischen Simulation und Wirklichkeit zu verschwimmen.

»Borries hat eine neue Form des Romans geschaffen, die nicht Hochkultur sein will, … aber als frappierend zeitgenössische Literatur überzeugt, inhaltlich und formal.«

Swantje Karich, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Das Buch verweigert sich bewusst einer bestimmten Genrezuordnung, ist mal Drehbuch, mal Lexikon, mal Roman, mal Bericht. Am Ende hat es viel geleistet: Es lässt den Leser mit Fragen zurück. Wie politisch kann Architektur sein? Und verliert man seine Freiheit nicht vielleicht gerade dadurch, dass man sie zu intensiv verteidigen möchte?«

Anne-Dore Krohn, kulturradio.de

»In Borries' Architekturroman, ... dem der Preis für den besten Plot gebührt, wird im Fundament des neuen World Trade Centers eine aberwitzige Anlage geplant.«

Niklas Maak, Frankfurter Allgemeine Zeitung